Beratung & Planung
Wir klären Anschlussleistung, Kabellänge, Stellplatz und Wallbox-Modell. Auf Wunsch Vor-Ort-Termin.
Strom an der Ladesäule kostet über 50 ct/kWh — mit Ihrer eigenen PV-Anlage laden Sie für rund 5 ct/kWh. Wir installieren Ihre Wallbox fachgerecht: von der Zuleitung über die §14a-konforme Anmeldung bis zum PV-Überschussladen.
Ladekosten im Vergleich
PV-Überschussladen
Solarstrom vom eigenen Dach
Hausstrom (Netz)
Wallbox über Haushaltstarif
Öffentliche Ladesäule
AC-Schnelllader, ohne Abo
Beispiel: 15.000 km/Jahr, Ø 20 kWh/100 km → 450 € Ersparnis/Jahr durch PV-Laden
Alles aus einer Hand — von der Planung bis zur fertigen Abnahme. Kein Behördenstress, keine halben Sachen. Das Paket umfasst alle handwerklichen und administrativen Leistungen rund um die Wallbox-Installation.
Komplett-Paket ab
1.810 €
netto zzgl. 19 % MwSt. | Wallbox-Gerät ggf. separat
Was ist nicht enthalten?
Wir klären Anschlussleistung, Kabellänge, Stellplatz und Wallbox-Modell. Auf Wunsch Vor-Ort-Termin.
Installation der Wallbox, Verlegung der Zuleitung, Einbau von LS- und FI-Schutzschalter.
Einrichtung PV-Überschussladen, Lastmanagement und §14a-Steuerungsprofil.
Anmeldung beim Netzbetreiber, Dokumentation, Einweisung und Übergabe an Sie.
Jede neue Wallbox ab 3,7 kW muss seit dem 1. Januar 2024 als steuerbare Verbrauchseinrichtung beim Netzbetreiber angemeldet werden. Im Gegenzug profitieren Sie von dauerhaft reduzierten Netzentgelten — eine Win-win-Regelung für Netz und Geldbeutel.
Der Netzbetreiber darf Ihre Wallbox bei lokalen Netzengpässen vorübergehend auf 4,2 kW drosseln. Das klingt nach Einschränkung — ist in der Praxis aber kaum spürbar: Über Nacht laden Sie Ihr Auto trotzdem vollständig. Eine vollständige Abschaltung ist gesetzlich ausgeschlossen.
Für die Zustimmung zur Steuerbarkeit erhalten Sie dauerhaft vergünstigte Netzentgelte. Netzbetreiber müssen nach §14a zwischen zwei Varianten wählen:
Für die meisten Privathaushalte reicht eine 11-kW-Wallbox vollkommen aus. Die 22-kW-Variante erfordert mehr Infrastruktur und benötigt eine Genehmigung des Netzbetreibers — lohnt sich aber für Vielfahrer oder gewerbliche Nutzung.
| Merkmal | 11 kW Standard-Wallbox | 22 kW High-Power-Wallbox |
|---|---|---|
| Zulassung / Anmeldung |
Meldepflichtig Anmeldung beim Netzbetreiber |
Genehmigungspflichtig Genehmigung durch Netzbetreiber |
| Ladezeit (60-kWh-Akku, 80 %) | ca. 5,5 Stunden | ca. 2,7 Stunden |
| Phasenzahl | 3-phasig, 16 A | 3-phasig, 32 A |
| Zuleitung | NYM-J 5×6 mm² | NYM-J 5×10 mm² |
| Fahrzeugkompatibilität | Alle gängigen E-Autos | Nur Fahrzeuge mit 22-kW-OBL |
| Typische Nutzung | Privathaushalt, Pendler, PV-Überschussladen | Fuhrpark, Taxibetrieb, Vielfahrer mit kompatiblem Fahrzeug |
| Unsere Empfehlung | ✓ Für die meisten Haushalte ideal | Nur bei konkretem Bedarf |
Praxishinweis: Die meisten modernen E-Autos laden dreiphasig mit maximal 11 kW (z. B. VW ID.3, BMW iX1, Hyundai Ioniq 6). Selbst ein Tesla Model 3 lädt in der Basisversion nur mit 11 kW AC. Mit einer 11-kW-Wallbox sind Sie für nahezu alle aktuellen und künftigen Fahrzeugmodelle gerüstet — und sparen sich den bürokratischen Aufwand der Netzbetreiber-Genehmigung.
PV-Überschussladen bedeutet: Ihr Fahrzeug lädt genau dann und genau so viel, wie Ihre PV-Anlage gerade mehr produziert als Ihr Haushalt verbraucht. Statt den Überschuss für 8 ct/kWh ins Netz einzuspeisen, laden Sie Ihr Auto für nahezu 0 €.
Der Wechselrichter (oder ein separater Energiezähler) misst sekündlich den aktuellen Hausverbrauch und die PV-Produktion. Sobald ein Überschuss entsteht, wird das Signal an die Wallbox weitergeleitet.
Die Wallbox reduziert oder erhöht ihre Ladeleistung dynamisch zwischen 1,4 kW (Mindeststrom 6 A einphasig) und 11 kW. So wird nur so viel geladen, wie die Sonne gerade liefert — kein Netzbezug für das Auto.
Zwischen ca. 10:00 und 16:00 Uhr lädt Ihr Fahrzeug an sonnigen Tagen nahezu vollständig mit eigenem Solarstrom. Die verbrauchten kWh kosten Sie nur die Grenzkosten der PV-Anlage — rund 3–6 ct/kWh.
Ab dem 1. Januar 2027 schreibt die europäische AFIR-Verordnung vor, dass auch private Ladestationen die ISO 15118-20-Kommunikation unterstützen müssen. Das ermöglicht:
Die Wallbox entfaltet ihren vollen Nutzen im Zusammenspiel mit PV-Anlage, Speicher und fachgerechter Elektroinstallation. Wir begleiten Sie durch alle Gewerke.
Die wichtigsten Fragen rund um Förderung, Mietwohnung und Lastmanagement.
Einen bundesweiten KfW-Zuschuss speziell für private Wallboxen gibt es derzeit nicht (das frühere Programm 440 ist ausgelaufen). Es gibt jedoch mehrere Alternativen: Einzelne Bundesländer und Kommunen bieten eigene Förderprogramme — in Sachsen lohnt sich eine Anfrage bei der SAB (Sächsische Aufbaubank). Wer eine Wallbox im Zuge einer neuen PV-Anlage installiert, kann das Gesamtprojekt über den KfW-Kredit 270 (Erneuerbare Energien — Standard) günstig finanzieren. Arbeitgeber können zudem das Laden eines Dienst-E-Autos beim Arbeitnehmer steuerlich begünstigt ermöglichen (§ 3 Nr. 46 EStG). Wir informieren Sie im Beratungsgespräch über die zum Zeitpunkt Ihrer Planung aktuellen Fördermöglichkeiten.
Ja — seit der WEG-Reform 2020 haben sowohl Mieter als auch Wohnungseigentümer ein gesetzliches Recht auf die Installation einer Lademöglichkeit für ihr Elektrofahrzeug. Der Vermieter oder die Wohnungseigentümergemeinschaft kann die Installation nicht grundsätzlich ablehnen, hat aber das Recht, die konkrete Ausführung mitzubestimmen (z. B. Kabelführung, Zählerkonzept). Die Installationskosten trägt grundsätzlich der Antragsteller. Für eine WEG empfehlen wir ein gemeinsames Lastmanagement-Konzept, damit bei mehreren Ladepunkten kein Hausanschluss überlastet wird. Wir erstellen die technische Dokumentation, die Sie für den WEG-Antrag benötigen.
Sobald zwei oder mehr Wallboxen an einem Hausanschluss betrieben werden, ist ein Lastmanagementsystem Pflicht — sonst riskieren Sie die Überlastung der Hauptsicherung. Es gibt zwei Ansätze: Beim statischen Lastmanagement wird die verfügbare Gesamtleistung gleichmäßig auf alle Ladepunkte aufgeteilt — einfach, aber ineffizient, da die volle Leistung nie genutzt wird. Beim dynamischen Lastmanagement misst ein Energiezähler am Hausanschluss den aktuellen Gesamtverbrauch in Echtzeit. Die Wallboxen bekommen nur so viel Leistung zugeteilt, wie der Anschluss gerade hergibt — eine kochende Kaffeemaschine reduziert also temporär die Ladeleistung, nicht umgekehrt. Moderne Wallboxen wie die Mennekes AMTRON-Serie beherrschen dynamisches Lastmanagement nativ. Wir dimensionieren und konfigurieren das System so, dass alle Fahrzeuge effizient laden und der Hausanschluss dauerhaft geschützt ist.
Kostenlose Beratung — wir prüfen Ihren Hausanschluss, empfehlen das passende Wallbox-Modell und erstellen Ihnen ein Festpreisangebot. Werktags innerhalb von 24 Stunden.
Unverbindlich · Kostenlos · Keine Weitergabe Ihrer Daten